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Fiona Goldthorphe

»Ich möchte mich mehr über Bilder als durch Worte ausdrücken und versuche, die realen Beschränkungen auf eine sehr restriktive Technik, nämlich Kohle, zu übertragen. Ich liebe diese Technik, weil sie mir ermöglicht, Drama und Kontraste zu erzeugen. Für mich ist es wichtig, eine ständige Herausforderung zu spüren. Die Realität einfach zu imitieren, ist nicht mein vorrangiges Ziel. Ich sehe die Kommunikation mit Menschen dann als erfolgreich an, wenn sie sich mit der wichtigsten Aussage eines bestimmten Bildes identifizieren, wenn Emotionen wachgerufen werden und sie sich zu neuen Gedanken anregen lassen.

Meine aktuelle Kollektion ist von den großartigen Gesichtern Afrikas, besonders der ebenholzartigen Eleganz der Frauen, inspiriert. Man findet gealterte Gesichter mit Furchen wie Landkarten eines Afrikas das in einer Welt ohne Zeit existiert. Ich versuche, die überlieferten Zeremonien, die Würde und Leidenschaft dieser stolzen Frauen einzufangen. Das Medium Kohle ermöglicht es, genau die Kontraste herauszuarbeiten, die auch die Kernaussage meiner Werke bilden. Schönheit und Schmutz, Stärke und Demut….stolz und doch von Geistern heimgesucht. Begleiten Sie mich auf dieser Reise zu meiner Vision von Afrika.«

Sanctum 2006. Es ist die Zeichnung eines Maassai Kriegers. Ein intimes Porträt spirituellen sich Ergebens in das was größer ist als wir selbst.

Sanctum

Sanctum

2006
Kohle
70 x 100 cm

 

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